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Herkunft / Verbreitung

Mbipia mbipi lebt im Mwanza Golf nördlich von Python Islands, der Küstenlinie des Speke Golfs und am Ukesewe Seeufer in den Felsregionen des Flach- und Tiefwassers. Man findet die Art aber auch im kenianischen und ugandischen Teil des Sees.

Größe

ca. 11 cm

Färbung

Männchen: Der Körper ist tiefschwarz mit roten Flossenrändern der unpaarigen Flossen. Jüngere Tiere schimmern an den Körperseiten und in der Rückenflosse zeitweise blau metallisch. Weibchen: Der Körper ist grau-ocker, zum Bauch hin heller werdend. Ein breites Längsband, das von Querbinden durchkreuzt wird, zieht sich vom Auge zur Schwanzwurzel.

Aquarium / Einrichtung

Das Aquarium sollte möglichst groß sein, da diese Art äußerst aggressiv ist und unterlegene Tiere eine Möglichkeit zum Ausweichen brauchen. Die Einrichtung des Beckens kann man im Kapitel "Haltung" aus der Beschreibung für "felsenbewohnende Insektenfresser" und "felsenbewohnende Algenfresser" entnehmen.

Ernährung

Mbipia mbipi ist ein felsenbewohnender Insektenfresser, der im See von Insektenlarven, Diatomeen, Algen und Detrius lebt. In Gefangenschaft ist er Allesfresser, der aber auch pflanzliche Futtermittel erhalten sollte.

Sozialverhalten

Mbipia mbipi ist innerartlich äußerst aggressiv. Die Art benötigt sehr große Aquarien. Man hat bei ihrer Pflege mit vielen Verlusten zu rechnen. Ausgeglichen wird dies unter Umständen mit ihrer Bereitschaft, sich leicht und ungehemmt zu vermehren. Gute Erfahrungen habe ich gemacht, indem ich einen Schwarm Regenbogenfische mit in das Aquarium gesetzt habe. Diese haben die Aggressivität der Mbipia mbipi etwas gedämpft.

Zucht

Mütterlicher Maulbrüter. Brutzeit bis zum Entlassen der Jungen: 21 Tage, Brutpflege: 21 Tage

Sonstiges

Eine Art für Spezialisten

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